Wenn die Temperaturen in der gesamten EU sinken und der Winter beginnt, wird das Wetter – insbesondere im Dezember – kälter und feuchter. Niedrige Temperaturen, Schneefall und Frost verhindern häufig, dass Fahrer ihre E-Bikes nutzen können, sodass diese über längere Zeit ungenutzt bleiben. Bei unsachgemäßer Lagerung kann dies die Leistung und Lebensdauer des Akkus erheblich beeinträchtigen. Daher sind eine korrekte Lagerung und regelmäßige Wartung besonders wichtig.
Das technische Team von Lankeleisi gibt Ihnen praxisnahe Empfehlungen zur richtigen Lagerung Ihres E-Bikes und zum effektiven Schutz des Akkus bei längerer Nichtbenutzung in der kalten Jahreszeit.
Warum beeinflussen Temperaturänderungen die Akkuleistung?
Lankeleisi E-Bikes verwenden Lithium-Akkus. Mit dem Einsetzen des Winters wird der Elektrolyt im Akku zähflüssiger, wodurch die Aktivität der chemischen Substanzen im Inneren abnimmt. Die elektrochemischen Reaktionen verlangsamen sich, der Innenwiderstand steigt und die verfügbare Akkukapazität nimmt deutlich ab. Sinkt die Temperatur auf 0 °C, beträgt die Akkukapazität nur noch etwa 60 % der Kapazität bei sommerlichen Temperaturen.
Je niedriger die Temperatur, desto geringer ist die nutzbare Akkukapazität. Beim Fahren im Winter wirken sich niedrige Temperaturen zudem negativ auf die Ladeeffizienz aus. Lankeleisi empfiehlt daher, den Akku nicht vollständig zu entladen, bevor er bei niedrigen Temperaturen geladen wird, da dies dazu führen kann, dass der Akku nicht korrekt geladen werden kann.
Idealerweise sollte der Akku in Innenräumen bei einer Temperatur von 20–25 °C geladen werden, um eine optimale Ladeleistung zu gewährleisten.
Wenn Sie Ihr E-Bike im Winter über einen längeren Zeitraum nicht nutzen, empfiehlt Lankeleisi dringend, gezielte Maßnahmen zum Schutz des Akkus zu ergreifen.
Wie lagert man ein E-Bike, das längere Zeit nicht benutzt wird?
Der Lagerort Ihres E-Bikes ist sowohl im Winter als auch ganzjährig von entscheidender Bedeutung. Eine geeignete Lagerumgebung schützt den Akku vor Schäden und verlängert die Lebensdauer des gesamten E-Bikes.
Unsere Techniker empfehlen, das E-Bike in einer trockenen, gut belüfteten Umgebung aufzubewahren, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden und den Akku bei einer Temperatur von 20–25 °C zu lagern. Dadurch wird verhindert, dass der Akku in einen Kälteschutzmodus übergeht, der ein ordnungsgemäßes Laden beeinträchtigen kann.
Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden:
Sowohl der Akku als auch der Rahmen des E-Bikes sind nicht dafür ausgelegt, über längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt zu sein. Hohe Temperaturen beschleunigen die Alterung des Akkus und können sogar zu Überhitzung führen, was Leistung und Sicherheit beeinträchtigt.
Feuchte Umgebung vermeiden:
Feuchtigkeit kann Kurzschlüsse verursachen und elektrische Komponenten beschädigen. Lagern Sie Ihr E-Bike daher stets an einem trockenen und gut belüfteten Ort.
Wichtiger Hinweis:
Wenn Sie in einer sehr kalten Region leben, achten Sie darauf, dass das E-Bike während der Lagerung keinen extrem niedrigen Temperaturen ausgesetzt ist. Obwohl die meisten E-Bike-Akkus kältebeständig sind, können extreme Temperaturen die Akkuleistung dauerhaft beeinträchtigen. Ideal ist eine Lagerung bei 20–25 °C.
Wie schützt man den Akku bei längerer Nichtbenutzung?
1. Akku einmal pro Woche laden
Der Winter ist die Jahreszeit, in der E-Bike-Akkus am stärksten beansprucht werden. Wenn Sie Ihr E-Bike etwa drei Monate lang einlagern, sollte der Akku mindestens einmal pro Woche geladen werden. Dadurch bleibt der Akku aktiv und Alterung durch längere Inaktivität wird verhindert. Laden Sie den Akku dabei jeweils auf etwa 70 %.
2. Akku regelmäßig entladen
Auch bei längerer Nichtbenutzung sollte der Akku regelmäßig leicht entladen werden – idealerweise ebenfalls einmal pro Woche. Dies hält die chemischen Bestandteile des Akkus aktiv und verlängert seine Lebensdauer.
Eine einfache Methode besteht darin, das Fahrrad auf den Ständer zu stellen, sodass das Hinterrad frei drehen kann. Schalten Sie das Display ein und betätigen Sie den Gashebel, um Energie zu verbrauchen. Achten Sie darauf, den Akku nicht vollständig zu entladen, da eine Tiefentladung das erneute Laden verhindern kann.
Richtigen Ladezustand einhalten
Ein Ladezustand zwischen 40 % und 60 %, kombiniert mit regelmäßigem Laden und Entladen, hilft dabei, Überladung und Tiefentladung zu vermeiden und den negativen Einfluss niedriger Temperaturen zu reduzieren. Gleichzeitig bleibt der Akku aktiv, was die Lebensdauer und Stabilität deutlich erhöht.
Akku regelmäßig überprüfen
Regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfungen des Akkus sind entscheidend für Sicherheit und Leistungsfähigkeit. Achten Sie auf äußere Schäden, Aufblähungen, lockere Anschlüsse, Ladeprobleme oder mögliche Undichtigkeiten.
Sollten Auffälligkeiten auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Lankeleisi-Kundendienst. Unsere Techniker stehen Ihnen mit professionellen Lösungen zur Seite und helfen, Sicherheitsrisiken und Nutzungseinschränkungen zu vermeiden.
Fazit
Im Winter ist der Akku eines E-Bikes besonders anfällig für niedrige Temperaturen und lange Standzeiten, was zu Leistungsabfall und vorzeitiger Alterung führen kann. Um den Akku wirksam zu schützen, empfiehlt sich eine Lagerung in einer trockenen, warmen Umgebung bei 20–25 °C, kombiniert mit regelmäßigem Laden und Entladen.
Durch wöchentliche Pflege, einen optimalen Ladezustand von 40–60 % und regelmäßige Kontrollen stellen Sie sicher, dass der Akku Ihres Lankeleisi E-Bikes den Winter problemlos übersteht und im Frühjahr wieder volle Leistung für neue Fahrabenteuer bietet.



